Loubeschränzer Murten

  • Rollout – 28.02.2026

    Wie jedes Jahr gilt: Der Samstag vor der Fasnacht Murten gehört dem legendären grossen Rollout – quasi unser persönlicher Countdown zum Ausnahmezustand! Hier nutzen wir die einmalige Gelegenheit, unsere monatelange (mehr oder weniger schweisstreibende) Arbeit stolz zu präsentieren. Und natürlich, um mit unserer FGM sowie allen Ehren- und Passivmitgliedern gemütlich zusammenzusitzen – mit Apéro in der Hand, einem Hauch Frühlingssonne im Gesicht und einem riesigen Lächeln

    Nachdem am Mittag die meisten Arbeiten (Betonung auf meisten) erledigt waren, liessen wir uns die Sonne auf die Nase scheinen – sofern sie sich gerade zeigte – und genossen das wohlverdiente Nichtstun. Unser charmantes Prinzenpaar Gabi und Urs verwöhnte uns mit leckeren Hotdogs, während wir entspannt plauderten und darauf warteten, dass nach und nach alle Gäste eintrudelten.

    Mit ein paar mitreissenden Songs – irgendwo zwischen Gänsehaut und Ohrwurm – und den „hochmotivierten“ (wir schwören!) Worten unseres unschlagbaren Duos Melä und Marina wurden die Gäste herzlich begrüsst. Spätestens da war klar: Jetzt gibt’s kein Zurück mehr – die Fasnacht steht vor der Tür!

    Natürlich durfte auch die feierliche Enthüllung unseres Umzugswagens nicht fehlen. Dieser wurde kritisch beäugt, bestaunt und vielleicht sogar fotografiert – und vermutlich schon innerlich gelikt. Denn die Loubeschränzer nehmen dieses Jahr die Social-Media-Welt gehörig auf’s Korn. Seien wir ehrlich: Ohne Insta, TikTok & Co. läuft heute ja kaum noch was!

    Darum heisst es für die Dauer des Umzugs: Bye bye Loubeschränzer – hello „Influschränzer“!
    Wir zeigen Murten, wie man richtig influenzt – mit Filtern, Followern und natürlich einer ordentlichen Portion fasnächtlichem Wahnsinn. Hashtag: #loubeschraenzer

    für immer uf d’loubeschränzer

  • Fassenacht Mainz – 14.–16.02.2026

    Samstag – Prinzegardeball

    Treffunkt um 6.30 Uhr bei der OSRM. Wer zu dieser Uhrzeit schon geschniegelt aussieht, lügt. Aber pünktlich waren wir – und voller Vorfreude – auf dem Weg ins Abenteuer Mainz!

    Beim Deutschen Zoll wurde es dann historisch: Zum ersten Mal überhaupt mussten wir tatsächlich unsere IDs zeigen. Also… diejenigen, die wussten, wo ihre gerade sind. Der Rest schaute motiviert in Taschen, Koffer und Instrumentenkoffer und suchten sich ein verstecktes Plätzchen. Aber hey – wir durften durch!

    Der geplante Rastplatz war leider besetzt. Improvisation ist schliesslich eine unserer Kernkompetenzen, also picknickten wir auf einem sehr kleinen Parkplatz. Die Lasagne? Sensationell. Genau das Richtige als Unterlage für ein Fasnachtswochenende.

    Nach gut sieben Stunden Fahrt erreichten wir Mainz und bezogen unser Hotel. Kaum eingecheckt, startete das Standardprogramm: Airbrushen, Apérölen, Znacht – und ab in die Rheingoldhalle zum Prinzengardenball.

    Und was sollen wir sagen? Die Auftritte: wow. Die Stimmung: wow. Die Menschenmengen: riesig. Wir waren geflasht, begeistert und mittendrin. Dazwischen und danach galt: Party, Party, Party!

    Sonntag – Showtime!

    Zum Glück kein Morgengrauen-Start. In Ruhe zmörgele, brushen und dann ab ins Proviantamt der Prinzengarde. Unser obligater Auftritt bei der Garde? Solide. Würde sagen: Fasnachts-tauglich.

    Danach durften wir bei den Mainzer Amazonen in einem Restaurant in der Innenstadt spielen – einer reinen Frauengruppe der Prinzengarde. Und die hatten vielleicht eine Freude! Unser kleines Konzert wurde gefeiert, als hätten wir gerade den Eurovision gewonnen.

    Dann kam DAS Highlight: Hauptbühne. 15’000 Zuschauer. Fünfzehntausend!
    Hammerfeeling. Gänsehaut. Adrenalin. Einfach ein unvergesslicher Moment.

    Im Anschluss tourten wir weiter durch die Altstadt und spielten auf verschiedenen Plätzen. Der herzige Abschluss: ein Auftritt vor dem „Beichtstuhl“ – einer sehr passenden Kneipe in Hotelnähe. Wer danach noch etwas zu beichten hatte, blieb diskret.

    Der Abend war programmfrei – also durfte jeder nach eigenem Gusto feiern, tanzen, singen, grölen, essen oder Flüssignahrung konsumieren. Fasnacht eben.


    Rosenmontag – jetzt wird marschiert!

    Früh raus. Sehr früh. Zmörgele, brushen, packen, auschecken. Und ja – es gab einige Gesichter, die mehr Airbrush als andere benötigten. Wir nennen das «kreative Nachbearbeitung».

    Um 9.30 Uhr standen wir am Start des Umzugs und warteten auf den Start. Unsere Nummer: 41. Schön „tief“ – was bedeutete: früher laufen, früher fertig, früher heim. Das gefiel uns.

    7,5 km Umzug. Rund 500’000 Menschen.
    Beeindruckend. Laut. Anstrengend. Einmalig.

    Durch ein Meer von Menschen zu marschieren ist schon etwas ganz Besonderes. Und das Wetter? Gnädig. „fast“ trocken. Die paar Tropfen haben uns definitiv nicht aufgehalten.

    Am Streckenende wartete unser Car – wir verluden alles tipptopp und hatten sogar noch Zeit für eine kleine Stärkung, bevor wir um ca. 15.00 Uhr die Heimreise antraten.

    Spät, müde, aber glücklich erreichten wir Murten.
    Und zack – schon ist dieses mega Wochenende wieder Geschichte.

    Aber kein Problem: In drei Wochen wartet bereits unsere Fastnacht in Murten. Ausruhen können wir später.

    Die kleinen, internen Storys?
    Die bleiben selbstverständlich in Mainz.

    Für immer uf d’Loubeschränzer

  • Fasnacht Schliern b. Köniz – Samstag, 07.02.2026

    Ab 8.00 Uhr standen wir mit fit und munter beim Brushteam an und liessen unsere Gesichter in Fasnachtskunstwerke verwandeln. Ein riesiges Merci euch für eure Engelsgeduld – selbst dann, als die Technik offensichtlich beschlossen hatte, heute gegen euch zu spielen. Ihr habt trotzdem tapfer ein Gesicht nach dem anderen gerettet.

    Nach dem Verladen ging’s ab in den Car Richtung Schliern bei Köniz. Kurz nach dem Mittag trafen wir beim Apèrokonzert ein und konnten uns dort musikalisch schon mal warm hören – dank den anderen Guggen. Zwei Songs steuerten wir ebenfalls bei, bevor wir uns für den kurzen, aber «lehrreichen» Umzug zur Mehrzweckhalle aufstellten. Dort wartete eine Fasnacht für Gross, Klein und alle dazwischen.

    Der Umzug führte uns schmerzhaft, aber ehrlich vor Augen: In unserem Verein hat in den letzten Jahren ein ordentlicher Generationenwechsel stattgefunden. Dinge wie „geordnet und in Reihen Einstehen“, „Loslaufen“ oder „Nicht stehen bleiben“ waren für einige offenbar eher theoretische Konzepte. Für uns „Alten“ ein Déjà-vu, für die Neuen ein Crashkurs in Umzugskunde. Auch musikalisch war noch Luft nach oben – sehr viel Luft. Der erste Bühnenauftritt war… sagen wir mal: ausbaufähig. Sevu nahm uns nach dem Set freundlich, aber bestimmt zur Seite und erinnerte uns daran, dass wir das eigentlich besser können. Diese kleine, flammende Motivationsrede sass – und wirkte!

    Denn siehe da: Der nächste Auftritt war deutlich besser, viel konzentrierter und machte endlich wieder richtig Spass. Aha-Effekt inklusive.

    Mit der Essensausgabe startete auch das Abendprogramm, unser nächster Auftritt liess jedoch bis kurz vor 21.30 Uhr auf sich warten. Die Zeit vertrieben wir uns äusserst fasnächtlich mit Lachen, Plaudern, Trinken und Tanzen vor der Bühne bei den anderen Guggenauftritten. Unser Auftritt war dann top, und das Murtner Prinzenpaar beehrte uns zusammen mit ein paar ihrer FGM – Gspändli mit seiner Präsenz – Glamour pur, merci vielmal!

    Die Wartezeit bis zum nächsten Auftritt nach Mitternacht fühlte sich für einige Schränzer etwa so lang an wie eine Polonaise ohne Musik. Müdigkeit machte sich breit, Instrumente wurden schwerer und Augenlider immer tiefer. Trotzdem: Auch der letzte Auftritt war wieder okay, und um 1.45 Uhr bestiegen wir den Car Richtung Heimat – müde, leicht heiser, aber zufrieden.

    Fazit: Manchmal ist es gut, wenn nicht alles perfekt läuft. So bleibt man geerdet, lernt dazu und weiss wieder, woran man arbeiten muss. Wir freuen uns auf Mainz – dort werden die gesammelten „Lehrblätze“ garantiert in klingende Münze umgewandelt 🎺🥳

    Für immer uf d’Loubeschränzer

  • Hilari, 17.01.2026

    Juhui – es ist wieder Hilari! Für uns Fasnächtler ist das jedes Jahr ein echtes Highlight im Kalender. An der legendären «Chesslete» im Stedtli wurde ganz offiziell das neue Prinzenpaar begrüsst. In diesem Jahr regieren zwei ehemalige Ringmuurechutze: Prinzessin Gaby I und Prinz Urs V – wir verneigen uns!

    Die Moosrugger organisierten in diesem Jahr den Event ganz im Zeichen von «Steampunk». Alle Fasnächtler waren dementsprechend kostümiert. Wir, die Loubeschränzer, waren als «Steampunk Clowns» unterwegs. Was dabei herauskam, war schlicht grossartig: kreativ, aufwendig und mit ganz viel Liebe zum Detail umgesetzt. Bravo, Schränzer – richtig stark!

    Ein riesiges Merci geht auch an unser Brushteam, das geduldig und unermüdlich alle Schminkwilligen in kleine Kunstwerke verwandelte.

    Zum Glück durften wir als erste Gugge auf die Bühne – die Nervosität war nämlich bei den meisten deutlich spürbar. Doch alles lief wie am Schnürchen, sobald mal der Nebel gelichtet war: Der Auftritt mit den neuen Songs kam beim Publikum super an. Unser persönlicher Zitter-Kandidat war eindeutig «Ich liebe das Leben». Umso grösser die Erleichterung, als der Song genauso rüberkam, wie wir es uns erhofft hatten. Gänsehaut pur – ein emotionaler Moment wie aus dem Bilderbuch.

    Jetzt freuen wir uns auf die nächsten Auftritte in Schliern b. Köniz und Mainz, bevor schon bald die Fasnacht in Murten auf dem Programm steht. Judihui – wir sind bereit!

    Für immer uf d’Loubeschränzer

  • Duell Eisstockschiessen Moosrugger – Loubeschränzer, 16.12.2025

    Dieses Jahr zogen 14 hochmotivierte Loubeschränzer mit einem klaren Ziel ins Rennen: Jetzt ist es endlich so weit – die Moosrugger müssen dran glauben! Mit 12 Moosruggern als Gegner sah der Start auch richtig vielversprechend aus. Alle gaben Vollgas, die Eisstöcke flogen nur so übers Eis – nicht wahr, Jan? 😄

    Ein echtes Highlight: ENDLICH gab es ein Loube–Rugger-Finale! Die Loubeschränzer kämpften wie die Weltmeister, lagen zeitweise sogar vorne und schnupperten schon am Sieg. Und dann … ja dann zeigten die Moosrugger plötzlich, was sie draufhaben, holten rasant auf, spielten souverän und schnappten sich – einmal mehr – den Sieg. Chapeau und herzliche Gratulation!

    Da der Abend ziemlich frostig war, mussten wir uns zwischendurch regelmässig mit Glühwein und anderen «wärmenden» Getränken  oder so auftauen. Die Stimmung war top, das Lachen gross und der Anlass einfach rundum gelungen.

    Ein riesiges Merci an Corina fürs Organisieren! Und eins ist sicher: Nächstes Jahr… ja nächstes Jahr holen wir uns den Sieg! 💪❄️🍷