Loubeschränzer Murten

- Fasnacht Murten – Samstag – 07.03.2026
Kinderumzug, Proklamation & Bühnen
Nach den ersten Reparaturarbeiten an Gesichtern trafen wir uns beim Fototermin bei der Kirche. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter: Kinderumzug, Proklamation und Bühnenauftritt auf der Berntorbühne – ein volles Programm, wie immer. Es fägt einfach mega.

Bei strahlendem Sonnenschein begeisterten wir Familien und Kinder mit unserer Musik. Und danach – direkt von der Bühne – ging’s ins Ringmüürli, wo wir unsere knurrenden Mägen mit feinem Essen beruhigen konnten.

Der Abend? Einfach Hammer! Alle Bühnenauftritte liefen tiptop, das Publikum war bestens gelaunt – und das Beste: Wir haben dieses Jahr nicht einmal unsere Hände abgefroren. Das hat die Stimmung definitiv noch zusätzlich angeheizt.
- Fasnacht Murten – Gastroabend – 06.03.2026
Wir konnten es kaum erwarten: Endlich war wieder Fasnacht! Dieses Jahr liess sie sich zwar bis zum 6. März Zeit – aber das Warten hat sich sowas von gelohnt. Die letzten Tage waren so vollgepackt mit Erlebnissen, dass man sie unmöglich in einen kurzen Blog quetschen kann. Kurz gesagt: Hammerwetter, fast schon frühlingshafte Temperaturen, grandiose Musik, riesige Freude, viel Socialising und jede Menge Spass… und bei manchen wohl auch der legendäre Kater danach.

Die erste Challenge des Abends: Unsere BrusherInnen durften wieder Hand anlegen und unsere Gesichter auf Hochglanz polieren. Zum Glück sehen die meisten noch recht frisch aus… na ja, bei einigen sind die Gräben halt etwas tiefer als bei anderen. Aber das gehört zur Fasnacht wie die Trompete zur Gugge.
Dann ging’s los! Die Altstadtbar diente vielen Loubeschränzern als Startpunkt, bevor wir um 18:30 Uhr im Fontana zur sportlichen Beizentour starteten: 53 Loubeschränzer, 12 Beizen in 5,5 Stunden, währenddessen noch den «Influschränzer»-Kanal füttern – das muss man auch erst mal schaffen! Respekt an alle. In dieser Zeit spielten wir rund 40 Songs, lachten, feierten und heizten den Leuten ordentlich ein, bis im Narrentempel kurz vor Mitternacht der letzte Ton verklang.
Aber natürlich war damit noch lange nicht Schluss. Die legendäre After-Gastroabend-Party im Narrentempel war wieder einmal richtig cool – auch wenn das Zelt zeitweise komplett überfüllt war. Überall Schränzer, überall Musik, Gesang, Tanz und Drinks, die gefühlt in Strömen flossen. Fasnacht pur!
- Rollout – 28.02.2026
Wie jedes Jahr gilt: Der Samstag vor der Fasnacht Murten gehört dem legendären grossen Rollout – quasi unser persönlicher Countdown zum Ausnahmezustand! Hier nutzen wir die einmalige Gelegenheit, unsere monatelange (mehr oder weniger schweisstreibende) Arbeit stolz zu präsentieren. Und natürlich, um mit unserer FGM sowie allen Ehren- und Passivmitgliedern gemütlich zusammenzusitzen – mit Apéro in der Hand, einem Hauch Frühlingssonne im Gesicht und einem riesigen Lächeln
Nachdem am Mittag die meisten Arbeiten (Betonung auf meisten) erledigt waren, liessen wir uns die Sonne auf die Nase scheinen – sofern sie sich gerade zeigte – und genossen das wohlverdiente Nichtstun. Unser charmantes Prinzenpaar Gabi und Urs verwöhnte uns mit leckeren Hotdogs, während wir entspannt plauderten und darauf warteten, dass nach und nach alle Gäste eintrudelten.
Mit ein paar mitreissenden Songs – irgendwo zwischen Gänsehaut und Ohrwurm – und den „hochmotivierten“ (wir schwören!) Worten unseres unschlagbaren Duos Melä und Marina wurden die Gäste herzlich begrüsst. Spätestens da war klar: Jetzt gibt’s kein Zurück mehr – die Fasnacht steht vor der Tür!
Natürlich durfte auch die feierliche Enthüllung unseres Umzugswagens nicht fehlen. Dieser wurde kritisch beäugt, bestaunt und vielleicht sogar fotografiert – und vermutlich schon innerlich gelikt. Denn die Loubeschränzer nehmen dieses Jahr die Social-Media-Welt gehörig auf’s Korn. Seien wir ehrlich: Ohne Insta, TikTok & Co. läuft heute ja kaum noch was!
Darum heisst es für die Dauer des Umzugs: Bye bye Loubeschränzer – hello „Influschränzer“!
Wir zeigen Murten, wie man richtig influenzt – mit Filtern, Followern und natürlich einer ordentlichen Portion fasnächtlichem Wahnsinn. Hashtag: #loubeschraenzerfür immer uf d’loubeschränzer
- Fassenacht Mainz – 14.–16.02.2026
Samstag – Prinzegardeball
Treffunkt um 6.30 Uhr bei der OSRM. Wer zu dieser Uhrzeit schon geschniegelt aussieht, lügt. Aber pünktlich waren wir – und voller Vorfreude – auf dem Weg ins Abenteuer Mainz!
Beim Deutschen Zoll wurde es dann historisch: Zum ersten Mal überhaupt mussten wir tatsächlich unsere IDs zeigen. Also… diejenigen, die wussten, wo ihre gerade sind. Der Rest schaute motiviert in Taschen, Koffer und Instrumentenkoffer und suchten sich ein verstecktes Plätzchen. Aber hey – wir durften durch!
Der geplante Rastplatz war leider besetzt. Improvisation ist schliesslich eine unserer Kernkompetenzen, also picknickten wir auf einem sehr kleinen Parkplatz. Die Lasagne? Sensationell. Genau das Richtige als Unterlage für ein Fasnachtswochenende.
Nach gut sieben Stunden Fahrt erreichten wir Mainz und bezogen unser Hotel. Kaum eingecheckt, startete das Standardprogramm: Airbrushen, Apérölen, Znacht – und ab in die Rheingoldhalle zum Prinzengardenball.
Und was sollen wir sagen? Die Auftritte: wow. Die Stimmung: wow. Die Menschenmengen: riesig. Wir waren geflasht, begeistert und mittendrin. Dazwischen und danach galt: Party, Party, Party!

Sonntag – Showtime!
Zum Glück kein Morgengrauen-Start. In Ruhe zmörgele, brushen und dann ab ins Proviantamt der Prinzengarde. Unser obligater Auftritt bei der Garde? Solide. Würde sagen: Fasnachts-tauglich.
Danach durften wir bei den Mainzer Amazonen in einem Restaurant in der Innenstadt spielen – einer reinen Frauengruppe der Prinzengarde. Und die hatten vielleicht eine Freude! Unser kleines Konzert wurde gefeiert, als hätten wir gerade den Eurovision gewonnen.
Dann kam DAS Highlight: Hauptbühne. 15’000 Zuschauer. Fünfzehntausend!
Hammerfeeling. Gänsehaut. Adrenalin. Einfach ein unvergesslicher Moment.Im Anschluss tourten wir weiter durch die Altstadt und spielten auf verschiedenen Plätzen. Der herzige Abschluss: ein Auftritt vor dem „Beichtstuhl“ – einer sehr passenden Kneipe in Hotelnähe. Wer danach noch etwas zu beichten hatte, blieb diskret.
Der Abend war programmfrei – also durfte jeder nach eigenem Gusto feiern, tanzen, singen, grölen, essen oder Flüssignahrung konsumieren. Fasnacht eben.

Rosenmontag – jetzt wird marschiert!
Früh raus. Sehr früh. Zmörgele, brushen, packen, auschecken. Und ja – es gab einige Gesichter, die mehr Airbrush als andere benötigten. Wir nennen das «kreative Nachbearbeitung».
Um 9.30 Uhr standen wir am Start des Umzugs und warteten auf den Start. Unsere Nummer: 41. Schön „tief“ – was bedeutete: früher laufen, früher fertig, früher heim. Das gefiel uns.
7,5 km Umzug. Rund 500’000 Menschen.
Beeindruckend. Laut. Anstrengend. Einmalig.Durch ein Meer von Menschen zu marschieren ist schon etwas ganz Besonderes. Und das Wetter? Gnädig. „fast“ trocken. Die paar Tropfen haben uns definitiv nicht aufgehalten.

Am Streckenende wartete unser Car – wir verluden alles tipptopp und hatten sogar noch Zeit für eine kleine Stärkung, bevor wir um ca. 15.00 Uhr die Heimreise antraten.
Spät, müde, aber glücklich erreichten wir Murten.
Und zack – schon ist dieses mega Wochenende wieder Geschichte.Aber kein Problem: In drei Wochen wartet bereits unsere Fastnacht in Murten. Ausruhen können wir später.
Die kleinen, internen Storys?
Die bleiben selbstverständlich in Mainz.Für immer uf d’Loubeschränzer
- Fasnacht Schliern b. Köniz – Samstag, 07.02.2026
Ab 8.00 Uhr standen wir mit fit und munter beim Brushteam an und liessen unsere Gesichter in Fasnachtskunstwerke verwandeln. Ein riesiges Merci euch für eure Engelsgeduld – selbst dann, als die Technik offensichtlich beschlossen hatte, heute gegen euch zu spielen. Ihr habt trotzdem tapfer ein Gesicht nach dem anderen gerettet.
Nach dem Verladen ging’s ab in den Car Richtung Schliern bei Köniz. Kurz nach dem Mittag trafen wir beim Apèrokonzert ein und konnten uns dort musikalisch schon mal warm hören – dank den anderen Guggen. Zwei Songs steuerten wir ebenfalls bei, bevor wir uns für den kurzen, aber «lehrreichen» Umzug zur Mehrzweckhalle aufstellten. Dort wartete eine Fasnacht für Gross, Klein und alle dazwischen.

Der Umzug führte uns schmerzhaft, aber ehrlich vor Augen: In unserem Verein hat in den letzten Jahren ein ordentlicher Generationenwechsel stattgefunden. Dinge wie „geordnet und in Reihen Einstehen“, „Loslaufen“ oder „Nicht stehen bleiben“ waren für einige offenbar eher theoretische Konzepte. Für uns „Alten“ ein Déjà-vu, für die Neuen ein Crashkurs in Umzugskunde. Auch musikalisch war noch Luft nach oben – sehr viel Luft. Der erste Bühnenauftritt war… sagen wir mal: ausbaufähig. Sevu nahm uns nach dem Set freundlich, aber bestimmt zur Seite und erinnerte uns daran, dass wir das eigentlich besser können. Diese kleine, flammende Motivationsrede sass – und wirkte!
Denn siehe da: Der nächste Auftritt war deutlich besser, viel konzentrierter und machte endlich wieder richtig Spass. Aha-Effekt inklusive.
Mit der Essensausgabe startete auch das Abendprogramm, unser nächster Auftritt liess jedoch bis kurz vor 21.30 Uhr auf sich warten. Die Zeit vertrieben wir uns äusserst fasnächtlich mit Lachen, Plaudern, Trinken und Tanzen vor der Bühne bei den anderen Guggenauftritten. Unser Auftritt war dann top, und das Murtner Prinzenpaar beehrte uns zusammen mit ein paar ihrer FGM – Gspändli mit seiner Präsenz – Glamour pur, merci vielmal!

Die Wartezeit bis zum nächsten Auftritt nach Mitternacht fühlte sich für einige Schränzer etwa so lang an wie eine Polonaise ohne Musik. Müdigkeit machte sich breit, Instrumente wurden schwerer und Augenlider immer tiefer. Trotzdem: Auch der letzte Auftritt war wieder okay, und um 1.45 Uhr bestiegen wir den Car Richtung Heimat – müde, leicht heiser, aber zufrieden.
Fazit: Manchmal ist es gut, wenn nicht alles perfekt läuft. So bleibt man geerdet, lernt dazu und weiss wieder, woran man arbeiten muss. Wir freuen uns auf Mainz – dort werden die gesammelten „Lehrblätze“ garantiert in klingende Münze umgewandelt 🎺🥳
Für immer uf d’Loubeschränzer